AI4VET bei POU Čakovec: gemeinsame Perspektiven und praktische Erprobung

Wie können KI-Ressourcen unterschiedliche Bildungseinrichtungen unterstützen und dabei praktisch, zugänglich und verantwortungsvoll eingesetzt werden? Die lokale AI4VET-Pilotphase bei Pučko otvoreno učilište Čakovec untersuchte diese Frage durch Austausch, eigenständige Erprobung und strukturiertes Feedback.

POU Čakovec organisierte eine erweiterte Fokusgruppe mit elf Teilnehmenden aus elf unterschiedlichen Institutionen. Vertreten waren Bildungseinrichtungen mit verschiedenen Profilen, das Technologie- und Innovationszentrum Međimurje sowie eine öffentliche Bibliothek.

Diese Zusammensetzung ergänzte die formale Pilotphase in der beruflichen Bildung um Perspektiven aus Bildung, Innovationsförderung und gemeinschaftlichem Lernen.

Beim ersten Treffen wurden das Projekt AI4VET, seine Ziele und die Rolle der lokalen Pilotphase vorgestellt. Anschließend erhielten die Teilnehmenden eine Einführung in den Edu-AI Tools Navigator. Sie erkundeten die Kategorien, Such- und Filterfunktionen, den Aufbau der Werkzeugeinträge sowie ethische Aspekte und Grenzen.

Die Gruppe beschäftigte sich außerdem mit dem Edu-AI Toolkit. Im Mittelpunkt standen Umsetzungshinweise, praktische Beispiele und schrittweise Anleitungen. Besonderes Augenmerk galt der Anpassung KI-gestützter Aktivitäten an unterschiedliche Bildungskontexte.

Das Treffen bildete den Ausgangspunkt für die praktische Erkundung. Die Teilnehmenden diskutierten mögliche Anwendungen in ihren Einrichtungen, etwa für Unterricht, Lernen, Kommunikation, Zugänglichkeit und Arbeitsorganisation. Pädagogische Relevanz, verantwortungsvoller Einsatz und menschliche Überprüfung standen dabei im Mittelpunkt.

Im August und September setzten die Teilnehmenden die Erprobung eigenständig fort. Sie nutzten den Navigator, um ausgewählte KI-Werkzeuge kennenzulernen, und das Toolkit als praktische Orientierung bei der Planung und Bewertung möglicher Anwendungen.

Zum Abschluss wurde über den AI4VET-Fragebogen Feedback zu beiden Ressourcen und zur gesamten Pilotphase gesammelt.

Die qualitativen Rückmeldungen waren insgesamt positiv. Besonders geschätzt wurden die Klarheit und Benutzerfreundlichkeit des Navigators, der praktische Charakter der Toolkit-Anleitungen und die Relevanz der Ressourcen für reale Bildungssituationen.

Die Rückmeldungen betonten außerdem die Bedeutung pädagogischer Anwendbarkeit, Zugänglichkeit, Inklusion und einer klaren Auseinandersetzung mit ethischen Fragen. Diese Aspekte helfen Lehrkräften zu beurteilen, ob eine Aktivität zu ihren Lernenden und zum jeweiligen institutionellen Umfeld passt.

Die Verbindung einer moderierten Fokusgruppe mit eigenständiger Erprobung ermöglichte einen breiteren Blick auf die Übertragbarkeit der AI4VET-Ressourcen. Dabei wurden berufliche Bildung, weitere Bildungsbereiche und gemeinschaftliche Lernumgebungen berücksichtigt.

Die gesammelten Erfahrungen können zur Weiterentwicklung praktischer Ressourcen und zu einem fundierten KI-Einsatz beitragen. Der Austausch zwischen unterschiedlichen Einrichtungen bietet dafür wertvolle zusätzliche Perspektiven.

Welche Akteure würden Sie in Ihrer Einrichtung zusammenbringen, um verantwortungsvolle KI-Anwendungen gemeinsam zu erkunden?

Entdecken Sie die AI4VET-Ressourcen:
https://ai4vetproject.eu/results/

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